Mittwoch, 15. Juli 2015

Ergebnis der Spezialaugenuntersuchung in Simbach am 15.Juli 2015

Nach 3 Stunden Untersuchung In der spezial Augenklinik in Simbach und zwar von 2 verschiedenen Ärzten was mich schon irritierte wurde einstimmig festgestellt mein rechtes Auge ist nicht mehr durch eine Operation zu retten. Im Augapfel soll eine Trombose den grauen Star so zerstört haben das man für mich nichts mehr retten kann. Auch nicht durch eine OP. Am 7.Aug.2015 wollen sie nochmals alles kontrollieren und die Klinik wird die Augenarztin und meinen Hausarzt über die Untersuchung berichten damit auch sie Bescheid wissen und Anweisungen geben was in meinem Fall noch zu tun ist.
Ja das ist ein Schock aber was soll ich machen ich muss damit leben ob es mir passt oder nicht und das Leben geht weiter und aufgeben gibt es nicht !!!



Montag, 13. Juli 2015

Diabetes - Fakten und Mythen zur honigsüßen Krankheit


Gesundheit

Diabetes - Fakten und Mythen zur honigsüßen Krankheit

Zuckerkrankheit? Kennt doch jeder. Die Betroffenen müssen sich täglich Insulin spritzen und dürfen nur Diabetiker-Kost essen. Bitte was? Zeit, mit den Vorurteilen aufzuräumen. Ein DW-Faktencheck.
Symbolbild Fettleibiger Mann Adipositas Diabetes dpa - Bildfunk Dick, dumm, Diabetes? Das ist nicht ganz richtig
1. Diabetes? Das ist doch diese harmlose Zuckerkrankheit.
Richtig und falsch. Richtig ist: Diabetes wird auch Zuckerkrankheit genannt. Der Begriff geht darauf zurück, dass unbehandelte Diabetiker mit ihrem Urin Zucker ausscheiden und dieser dadurch süßlich riecht. Die Stoffwechselkrankheit lässt sich gut behandeln - doch harmlos ist sie nicht. Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall können Folgen einer Diabetes-Erkrankung sein, genau wie Nieren- oder Augenschäden. Alle sechs Sekunden stirbt jemand an der Krankheit. Die Internationale Diabetes-Stiftung zählte 2014 weltweit fast fünf Millionen Todesfälle durch Diabetes. Und die Weltgesundheitsorganisation WHO prognostiziert, dass Diabetes schon 2030 die siebthäufigste Todesursache sein wird.
2. Diabetes bekommt, wer zu viel Zucker isst - oder?
Nicht direkt. Zunächst müssen verschiedene Diabetes-Typen unterschieden werden. Bei Typ 1 produziert der Körper aufgrund einer genetischen Störung zu wenig Insulin, bei Typ 2 kann das Insulin nicht richtig verarbeitet werden. Daneben gibt es auch noch weniger verbreitete Formen, wie die Schwangerschaftsdiabetes. Der Typ 2 ist die "erworbene Form", die rund 90 Prozent aller Diabetiker haben: die Diabetes mellitus. Sie entsteht oft durch Bewegungsmangel und Übergewicht als Folge von zu fettiger, kohlenhydratreicher und zuckerlastiger Ernährung. Das Zusammenspiel all dieser Faktoren zählt - Zucker allein ist nicht die alleinige Ursache von Diabetes, auch nicht beim Typ 2. Bei der Autoimmunerkrankung Diabetes Typ 1 spielt Zucker vermutlich überhaupt keine Rolle.
Zuckerstangen Candy Cane
dpa - Bildfunk Zucker allein macht noch keinen Diabetiker
3. Nur übergewichtige Menschen können an Diabetes erkranken.
Falsch. Zwar ist das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, bei Übergewicht doppelt so hoch wie bei Normalgewicht und bei stark übergewichtigen Menschen sogar dreimal so hoch. Doch der Stoffwechsel von mehr als einem Viertel der Dicken bleibt gesund. Das heißt: Auch andere Risiken bedingen Diabetes. Dazu gehören zum Beispiel die familiäre Veranlagung oder das Alter. Gänzlich geklärt ist das nicht. Im vergangenen Jahr fanden Wissenschaftler außerdem heraus, dass auch bestimmte Enzymwerte eine wichtige Rolle spielen: Menschen mit niedrigen Werten des Enzyms Hämoxygenase-1 entwickeln trotz Übergewicht kein Diabetes. Kurz: Je dicker jemand ist, umso wahrscheinlicher ist eine Diabetes Typ 2-Erkrankung. Dennoch können auch dünne und normalgewichtige Menschen daran erkranken.
Diabetes Indien Diabetes wird zunehmend auch in Schwellenländern zum Problem - zum Beispiel in Indien
4. Diabetes ist eine "Wohlstandskrankheit."
Ganz falsch. Diabetes-Erkrankungen nehmen weltweit zu, vor allem Diabetes Typ 1. Die Gründe dafür sind unklar. Im Jahr 2014 zählte die Internationale Diabetes-Stiftung weltweit rund 387 Millionen Diabetiker. 80 Prozent von ihnen lebten in Entwicklungs- und Schwellenländern. Laut der Stiftung ist davon auszugehen, dass in 20 Jahren rund 24 Millionen Afrikaner an Diabetes erkrankt sein werden. Die Dunkelziffer ist hoch: In Subsahara-Afrika soll sie bei rund 90 Prozent liegen; in Südostasien weiß rund die Hälfte aller Diabetiker nichts von ihrer Erkrankung.
5. An Diabetes leiden nur alte Menschen.
Falsch. Zwar tritt Diabetes mellitus bei älteren Menschen häufiger auf als bei jungen. Doch Diabetes Typ 1 und 2 betreffen alle Altersgruppen. Mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche im Alter unter 19 Jahren haben Diabetes Typ 1, jährlich gibt es mindestens 2000 neue Fälle von Kindern und Jugendlichen im Alter von bis zu 14 Jahren. Auch Menschen mit Diabetes Typ 2 werden immer jünger. Die Anzahl der Typ 2-Neuerkrankungen hat sich in den letzten zehn Jahren verfünffacht.
6. In Deutschland betrifft Diabetes alle – egal ob arm oder reich.
Das stimmt. Das Vorurteil "dick, dumm, Diabetes" ist schlicht falsch, erklärt Albert Pollack von der Deutschen Diabetes-Stiftung. Dennoch zeigen Studien, dass bestimmte Risikofaktoren Diabetes Typ 2 bei Kindern fördern können. Zum Beiskpiel Schutzfaktoren, also die Umstände, unter denen das Kind aufwächst. Dazu gehören auch stabile emotionale Bindungen. Das Robert-Koch-Institut fand heraus, dass übergewichtige Kinder über weniger dieser Schutzfaktoren verfügen als ihre schlanken Altersgenossen. Oft liege das an Problemen in den betroffenen Familien, wie zum Beispiel einem niedrigen Sozialstatus. Der habe aber nicht nur mit dem Einkommen zu tun, sondern auch mit Bildung. Zum Beispiel mit konkretem Wissen über Mineral- oder Ballaststoffe in Lebensmitteln. Studien zu Unterschieden bei Diabetes Typ 1 nach Schulbildung und Einkommen gibt es bisher jedoch kaum, die Ergebnisse lassen sich also nicht einfach übertragen.
7. Diabetiker müssen sich täglich Insulin spritzen…
Richtig und falsch. Typ-1-Diabetiker müssen auf jeden Fall Insulin spritzen, weil der Körper das Hormon Insulin nicht mehr selbst produzieren kann. Für Typ-2-Diabetiker stimmt das nicht, zumindest nicht ab dem Zeitpunkt der Diagnose. Zunächst kann der Körper die Insulin-Resistenz noch kompensieren, indem er größere Mengen des Hormons herstellt. Erst nach vielen Jahren erschöpft sich die Bauchspeicheldrüse und produziert immer weniger. Irgendwann kann die Insulinproduktion ganz aussetzen. Dann brauchen auch Typ-2-Diabetiker Insulin von außen.
Medizin Diabetes Insulinspritze Dauernd müssen sie sich Insulin spritzen, die Diabetiker - oder?
8. …und richtig dramatisch wird's, wenn das Insulin leer ist
In Filmen wie Con Air oder Panic Room wälzen sich Diabetiker schwitzend am Boden und brechen zusammen, wenn keine Insulin-Spritze in Reichweite ist. So dramatisch läuft der Insulinmangel nicht ab. Die dargestellten Schweißausbrüche mit Krämpfen sind eher Anzeichen einer Unterzuckerung, also einer zu geringen Menge an Glukose im Blut. Dazu kommt es unter anderem durch ein Übermaß und nicht den Mangel an Insulin, das ja den Blutzucker senkt. Bei einer Hyperglykämie, also einer krankhaft vermehrten Menge an Glukose im Blut, erwartet die Diabetiker Durst, Kopfweh, Abgeschlagenheit, oder auch Übelkeit und Magenkrämpfe. Das ist der Filmindustrie offenbar nicht dramatisch genug. Eine diabetische Ketoazidose, eine schwere Stoffwechselentgleisung, kann allerdings durchaus dramatisch sein. Sie kommt hauptsächlich bei Typ-1-Diabetikern vor, entwickelt sich relativ plötzlich und kann lebensbedrohlich werden.
Deutschland Zu spät
Fotalia Zu spät! Wurde die Insulin-Zufuhr verpasst, droht der sofortige Zusammenbruch. Zumindest in einigen Hollywood-Streifen.
9. Menschen mit Diabetes sollten spezielle Diabetiker-Lebensmittel essen.
Falsch. Weder spezielle Diabetiker-Lebensmittel noch Diät-Lebensmittel sind gut für Menschen mit Diabetes. Seit Ende 2012 dürfen Lebensmittel sogar nicht mehr als spezielle Diabetikerkost produziert und gekennzeichnet werden, weil das irreführend für die Erkrankten ist: Durch den Aufdruck "für Diabetiker geeignet" wird dem Konsumenten weisgemacht, das Produkt könne ohne Konsequenz für die Therapie verzehrt werden. Dennoch muss auch bei Diabetiker-Keksen auf die Kohlenhydratmenge und den Energiegehalt geachtet werden. Insgesamt gelten für Diabetiker die gleichen Regeln einer gesunden Ernährung wie für Menschen ohne Diabetes: wenig Fett, Zucker und Salz in Maßen, viel Gemüse und Früchte.
10. Diabetes ist nicht heilbar.
Richtig. Menschen mit Diabetes Typ 1 sind ihr Leben lang auf Insulin angewiesen. Doch bei Typ 2 Diabetikern sieht das anders aus. Übergewicht und Bewegungsmangel fördern die Krankheit – im Umkehrschluss können Diabetiker sie durch gesunde Ernährung und viel Bewegung in eine Art "Schlummerzustand" versetzen. Das heißt, die Krankheit wird dauerhaft oder vorübergehend zurück gedrängt. Eine Heilung durch Medikamente oder durch Operation ist jedoch nicht möglich.
11. Tiere sind vor Diabetes sicher.
Falsch. Auch Tiere sind vor der Krankheit nicht gefeit. Am häufigsten sind weibliche Hunde und Kater betroffen. Beim Hund, der besonders häufig vom Typ 1 betroffen ist, liegt oft eine genetische Veranlagung vor, durch die die insulinbildenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört werden. Bei Katzen, die eher an Typ 2 leiden, liegt die Ursache meist an Übergewicht oder Medikamenten. Wie beim Menschen muss Insulin verabreicht und die Ernährung umgestellt werden. Bei 10 bis 30 Prozent der Katzen kann die Krankheit innerhalb der ersten zwölf Monate "rückgängig" gemacht, also wie beim Menschen in einen Ruhemodus versetzt werden.

WWW-Links

Sonntag, 5. Juli 2015

die 1. OP diabetische Retinopathie und die 2. OP grauer Star stehen im Juli 2015 an

die Untersuchung beider Augen bei der Augenärztin hat auf den rechten Auge hat eine diabetische Retinopathie und grauen Star festgestellt. Zuerst muss die Netzhaut behandelt werden am 15.Juli wird in Simbach in der Fachklinik die Netzhaut mit Laser behandelt und später der graue Star Der graue Star ist das geringste Problem aber die Netzhaut soll sehr unangenehm sein. Na auf jeden Fall werde ich es alles machen lassen weil ich sonst auf dem Auge blind werden kann und das kann fix gehen. An meine Familie nicht traurig sein wird alles wieder repariert so weit es geht und ich habe keine Angst davor weil es mir ja hilft.
unter "Therapie" in dem Artikel ist alles beschreiben was sie mit mir machen werden.

http://www.diabetes-ratgeber.net/Augen/Netzhautschaeden-an-den-Augen-behandeln-230795.html#bildlupe/1/ 

1. OP Netzhaut Reparatur
so ist die Netzhautbehandlung und so läuft die Lasertherapie ab ---
Die Lasertherapie erfolgt ambulant. Zur Vorbereitung wird die Pupille mit Augentropfen geweitet, damit der Arzt den hinteren Teil des Auges besser erkennt. Eine örtliche Betäubung verhindert, dass der Patient blinzeln muss.
Der Laserstrahl wird über eine Spaltlampe ins Auge gelenkt. Die Behandlung selbst dauert wenige Minuten. Die hellen Lichtblitze können Patienten dabei als unangenehm empfinden. Sie tun allerdings selten weh.
Joachim Langes Foto.


2. OP grauer Star
Information und Erläuterung zur Grauen Star Operation. Der Film beschreibt die positiven Erfahrungen dieser häufig notwendigen Operation 

xxxxx Information und Erläuterung zur Grauen Star Operation. Der Film beschreibt die positiven Erfahrungen dieser häufig notwendigen Operation



weitere Berichte erscheinen nach den Operationen

wenn es so bleibt habe ich bald die 80 % Marke ereicht und es kann nur noch besser werden und ich werde mich anstrengen das es so bleibt

Sonntag, 28. Juni 2015

Was darf ein Mensch mit Diabetes-kosten?

Was darf ein Mensch mit Diabetes-kosten?

Die Frage, wieviel ein Mensch (die Gesellschaft) kosten darf, gilt in unserem Kulturkreis irgendwie als unfein. Auch die Frage, wie viel Diabetes kosten darf, zählt dazu. Trotzdem treffen ständig (Gesundheits-)Politiker, Versicherungen, Krankenkassen und andere Interessenvertreter Entscheidungen über die Höhe der Gelder, die für die Behandlung des Diabetes zur Verfügung stehen. Und die Gelder sind knapp.
Zuletzt haben die gesetzlichen Krankenkassen in Nordrhein moniert, dass sie 80 Mio. € für Blutzuckerteststreifen im Jahr 2011 bezahlen mussten. Das sei zu viel. Man müsse an den Blutzucker-Messgeräten und den Teststreifen sparen. Ärzte sollen verpflichtet werden, ihre Diabetiker auf 'günstigere' Teststreifen umzustellen.
Aber über welche Summen reden wir überhaupt? Wie hoch sind die Diabetes-Kosten? Welchen Anteil daran haben die Blutzucker-Teststreifen?
Das weiss keiner genau. Sie haben richtig gelesen: wir wissen es nicht genau! Es gibt in Deutschland keine systematische Erfassung der Daten, die mit dem Diabtetes zusammen hängen. Wir wissen nicht, wie viele Diabetiker es gibt; wir wissen nicht, wie viele Typ 1er oder Typ 2er es gibt! Wir wissen nicht, wie lange sie leben und wir wissen nicht genau, welche Kosten sie während ihres Lebens verursachen. Die Krankenkassen wissen es nicht und die Gesundheitspolitik auch nicht.
Das in der früheren DDR existierende Diabetes-Register wurde 1989 mit der Wiedervereinigung eliminiert.
Aber es gibt Schätzungen! Schätzungen, die auf repräsentativen Stichprobenerhebungen basieren und sich mit Abstrichen für weitere Schätzungen eignen ...
Vor mehr als 10 Jahren wurde im Rahmen der KoDiM-Studie eine Stichprobe von ca. 30.000 Diabetikern, die bei der AOK in Hessen versichert waren ein Jahr lang verfolgt und im Hinblick auf die Kosten mit einer nicht-diabetischen Versichertengruppe verglichen.
Das Ergebnis war: die Diabetiker kosten im Jahr etwa 3800€ mehr als die Nicht-Diabetiker. Davon entfallen etwa 1300€ auf die indirekten Kosten durch vorzeitige Berentung. 524€ gehen unmittelbar auf Konto des Diabetes. 1965€ entstehen durch die Behandlung der Folgeerkrankungen. D.h. 30% der Gesamtkosten gehen darauf zurück, dass die Betroffenen nicht mehr arbeiten können (und folglich auch keine Krankenkassenbeiträge mehr bezahlen!). Von den verbleibenden rund 2500€ sind 1965€ für die Behandlung der Folgeerkramkungen nötig! Nur 542€ entfallen unmittelbar auf Medikamente, Arztkosten und Hilfsmittel für den Diabetes. Die Teststreifen stecken in den Hilfsmitteln, die mit 115€ zu Buche schlagen. (Die nachfolgenden Abbildungen stammen von Dr. Hans Nagel, DDZ Düsseldorf)

Mit anderen Worten: ein Diabetiker ist doppelt so teuer wie ein Nicht-Diabetiker. Teuer ist nicht so sehr der Diabetes, viel mehr die Behandlung der Folgeerkrankungen. Sie machen 80% der Kosten aus, die eigentlichen Diabetes-Kosten liegen bei 542€. Der Anteil der Teststreifen beträgt weniger als 115€, also noch nicht einmal 5% der direkten Kosten!

In Nordrhein leben etwa 11 Mio. Menschen. Rund 1 bis 1,25 Mio. schätzungsweise werden an einem Diabetes leiden. Auf sie entfallen 80 Mio.€ für Teststreifen, also etwa 80€ pro Patient und pro Jahr.
2012 werden die Kassen ca. 1600 Mio.€ für die Behandlung von diabetesbedingten Schlaganfällen, Herzinfarkten und Gefäßverschlüssen, Dialysen, und Laserkoagulationen bezahlen.
Manche Krankenkassen schreiben die bei ihnen Versicherten an und beklagen lauthals die Diabetes-Kosten, nicht ohne den Betroffenen ein schlechtes Gewissen zu machen: "31€ kosten Ihre Teststreifen!" - "...nur 21€ die von uns getesteten!".
Selbst wenn die Qualität der Teststreifen und der Messgeräte tatsächlich vergleichbar ist (was man bezweifeln darf!), selbst wenn tatsächlich ein Drittel der Kosten an den Teststreifen eingespart werden könnte, dann reden wir von einer Kostenreduktion von 5% der Gesamtkosten (für Hilfsmittel) auf 3,5% ...
Ja, geht's denn noch? 

Quelle:  http://www.blutzucker-coach.com/diabetes-kosten.html

Mittwoch, 17. Juni 2015

die absolute Diabeteshilfe durch die APP "GoCarb"

Diabetiker-App erkennt in Speisen die Kohlenhydrate

Damit ihr Blutzucker nicht durch die Decke geht, müssen Diabetiker stets darauf achten, was sie essen. Die App «GoCarb» soll sie dabei unterstützen.

storybild Die GoCARB-App im Einsatz: Rechts ein Screenshot der Anwendungsschnittstelle, welches das geschätzte Volumen und die Menge an Kohlenhydraten mit dem Erkennungsbild zeigt. (Bild: Stavroula Mougiakakou / ARTORG Center / Universität Bern)

In der Schweiz sind etwa 500'000 Menschen von der Zuckerkrankheit Diabetes betroffen. Sie müssen mit Medikamenten ihre erhöhten Blutzuckerwerte kontrollieren und zudem ihre Mahlzeiten so planen, dass nach dem Essen der Blutzuckerspiegel nicht zu stark ansteigt. Dieser muss allenfalls durch Spritzen von Insulin wieder gesenkt werden.
Die dafür benötigte Menge Insulin, das sogenannte Essensinsulin, lässt sich aus der Menge an Kohlenhydraten in einer Mahlzeit berechnen — also Stärke und verschiedene Zucker, wie die Universität Bern am Mittwoch mitteilte.
Fotos der Mahlzeit
Doch es sei selbst für gut geschulte Diabetiker schwierig, den Kohlenhydratgehalt einer Mahlzeit genau genug abzuschätzen, betonen die Forscher. Ihre Schätzungen rangierten oft zwischen der Hälfte bis zur doppelten Menge der tatsächlichen Kohlehydratmenge, erklärte Peter Diem von der Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung am Inselspital auf Anfrage.
Abhilfe schaffen soll die «GoCarb»-App, die am ARTORG-Institut der Universität Bern entwickelt wurde. Sie erkennt die Nahrungsmittel auf einem Teller mit Hilfe der Smartphone-Kamera. Dazu muss der Benutzer ein Referenzobjekt, das den Grössenvergleich erlaubt, neben den Teller legen und zwei Fotos aufnehmen. Das Programm segmentiert und erkennt die verschiedenen Lebensmittel wie Fleisch, Gemüse und Nudeln und rekonstruiert deren dreidimensionale Form. Daraus wird das Volumen der einzelnen Lebensmittel abgeschätzt:


 

So funktioniert die App. (Video: Youtube/GoCARB UniBe)
https://www.youtube.com/watch?v=0XzJEYUGpqI 
Bisher erst ein Prototyp
Mit Hilfe einer Nährwertdatenbank errechnet die App den Kohlenhydratgehalt und daraus automatisch das Essensinsulin. Wiederholte Tests mit Fotos von echten Mahlzeiten des Inselspitals ergaben, dass das System sich dabei durchschnittlich um nur 6 bis 7 Gramm irrt.
Es gebe zwar bereits Apps, die den Kohlenhydratgehalt einer Mahlzeit einschätzen helfen, liess sich Studienleiter Stavroula Mougiakakou vom ARTORG Center for Biomedical Engineering Research der Universität Bern in der Mitteilung zitieren. «Aber dort müssen die Nahrungsmittel manuell erfasst werden oder die Programme bieten keine Berechnung des Essensinsulins an.»
Von der neuen App gibt es laut Diem vorerst nur einen Android-Prototypen für die Forschung.
Anwendungsversuche mit Patienten sind für den Sommer geplant.