Sonntag, 30. Juni 2013

Loei-Homepage und WebFotoAlbum

http://www.loei-homepage.de/ ist unsere Hauptwebpage im Internet hier können Sie sich unseren 3.5 min Werbeclip über die Loei-Homepage anschauen



unser WebFotoAlbum mit circa 5000 Fotos die chronologisch auf 20 Alben verteilt sind von Anfang 2006 bis 2012

http://loeihomepage.ohost.de/index.html
sie werden viel entdecken wie man so in Thailand lebt 

Dienstag, 25. Juni 2013

Canon PIXMA MX395


Canon PIXMA MX395

das wird mein neuer Drucker sein wenn ich finanziell dazu in der Lage bin, kennt jemand diesen Drucker bzw. hat jemand Erfahrungen damit gemacht ? über Feedback wäre ich dankbar




XL Tintenpatronen PG-540XL Schwarz und CL-541XL Farbe
Mit den original Canon XL-Tinten erhalten Sie mehr Ausdrucke für Ihr Geld, ohne bei der Qualität Kompromisse einzugehen. Die PIXMA XL-Tinten ermöglichen das Drucken von deutlich mehr Seiten als die Standardpatronen und erhöhen so auch die Austauschintervalle – ideal für alle, die viel drucken.
PG-540XL FINE XL-Druckkopf Schwarz 
Diese Schwarzpatrone mit hoher Reichweite ermöglicht bis zu 3,3 mal mehr Drucke als die Standardpatrone. Die schwarze Pigmenttinte wird zum Druck von Dokumenten verwendet und sorgt für ein gestochen scharfes Schriftbild mit hoher Haltbarkeit. Mit der 21 ml Schwarzpatrone können bis zu 600 ISO-Seiten im A4-Format gedruckt werden.
CL-541XL FINE XL-Farbdruckkopf 
Diese Farbpatrone mit hoher Reichweite ermöglicht bis zu 2,2 Mal mehr Drucke als die Standardpatrone. Die dreifarbige Patrone mit dem ChromaLife100 System wird zum Druck von Farbdokumenten und Fotos verwendet. Mit der 15 ml Farbtintenpatrone können bis zu 400 ISO-Seiten im A4-Format gedruckt werden.




Montag, 24. Juni 2013

Sornsri`s Hobby malen

Sornsri`s Wochenend Hobby sind solche Bilder, im Moment bevorzugt sie buddhistische Motive, ich finde sie ist echt talentiert

aus einer winzigen Vorlage links ensteht das Bild 
sie ist echt talentiert und Momentan zeichnet sie am liebsten buddhistische Motive ab 
das fertige Bild  
noch ein buddhistisches Motiv

Freitag, 21. Juni 2013

Zukunftsbremse langsames Internet: Die Schmalband-Republik


Zukunftsbremse langsames Internet: Die Schmalband-Republik

LAN-Kabel: Der Bund muss mehr tunZur Großansicht
REUTERS
LAN-Kabel: Der Bund muss mehr tun
Die Kanzlerin hat leider recht: Für viele Deutsche ist das Internet auch 2013 noch Neuland. Die Merkel-Regierung verschläft den Breitband-Ausbau, eine der wichtigsten wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Dieser Report zeigt, wie schwach das deutsche Netz ist - und was anderswo besser läuft.
USA, Japan, Schweiz - in vielen Ländern ist das Internet schneller als bei uns. Millionen Haushalte in Deutschland haben gar keinen Zugriff auf einen ausreichend schnellen Zugang, um die datenintensiven Netzanwendungen der Gegenwart zu nutzen.
Seit Jahren verspricht die Bundeskanzlerin schnelles Internet, immer wieder. 2009 etwa versicherte Angela Merkel: 75 Prozent der deutschen Haushalte sollen bis 2014 mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro SekundeDaten aus dem Netz ziehen können.
Dieses Versprechen ist nicht zu halten.
Die Provider scheuen Investitionen, der Staat hält sich weitgehend heraus. Die Folge: Mit gerade einmal sechs Megabit pro Sekunde surfen Nutzer in Deutschland dem Netzdienstleister Akamai zufolge im Schnitt. Das sind 45 Megabyte Download in der Minute. Das reicht aber nicht einmal für einen TV-Stream in High Definition. Für den müssten in einer Minute rund 60 Megabyte Daten übertragen werden.
Im internationalen Vergleich liegt Deutschland höchstens im Mittelfeld. 90 Prozent der Nutzer bekommen weniger als zehn Megabit pro Sekunde. Also über 40 Mbit/s weniger, als Merkel versprochen hatte.
Aber ist das überhaupt ein Problem? Und wenn ja, woran liegt es? Und was können wir dagegen tun? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema Breitband-Internet.

SPIEGEL ONLINE
1. Brauchen wir überhaupt schnelles Internet?
Ja, spätestens mittelfristig. Die Datenmengen steigen rasant: mehr Geräte, mehr Videostreams, Fernsehen über das Internet. Seit Jahren rufen die Kunden deutscher Provider Jahr für Jahr mehr Daten aus dem Netz ab:

SPIEGEL ONLINE
Dieses Wachstum wird sich erheblich beschleunigen. Online-Videotheken boomen, Fernsehsender erweitern ihre Digitalangebote. Streaming-Flatrates wie Watchever rollen den deutschen Markt mit Kampfpreisen auf, neue Spielkonsolen sollen Internetfernsehen noch leichter machen - und vielleicht kommt der Apple-Fernseher ja doch bald. Beim Video-Streaming im Netz, "befinden wir uns noch ganz am Anfang der Entwicklung", sagt Stuart Cleary von Akamai - der natürlich ein Interesse an Wachstum in seiner Branche hat.Doch auch der unabhängige Infrakstruktur-Experte Richard Sietmann vom Fachmagazin "c't" prognostiziert enormen Bandbreitenbedarf:

"Breitband ist eine gesellschaftspolitische Herausforderung, vergleichbar mit der Energiewende."
"Früher oder später wird alles - von TV-Programmen bis zum Kindergeburtstag - in die und aus den Haushalten gestreamt. Andere Verbreitungswege wie DVB-T oder Sat-TV werden bald der Vergangenheit angehören. Das ist eine gewaltige gesellschafts- und industriepolitische Herausforderung, vergleichbar der Elektromobilität oder der Energiewende."
Mehr Bandbreite zieht zudem mehr Nutzung nach sich. Je niedriger die Bandbreite, desto weniger Inhalte rufen die Nutzer im Netz ab. Das durchschnittliche übertragene Volumen pro Anschlussart in Deutschland veranschaulicht das. Schmalband-Onliner rufen im Monat durchschnittlich ein Viertel des Datenvolumens von Breitband-Surfern ab.

SPIEGEL ONLINE
2. Laut Merkel-Regierung gibt es ausreichend Breitband. Stimmt das?Das ist Augenwischerei. Es gibt keine einheitliche Definition dafür, was Breitband-Internet ist. Statt von Grenzwerten aus der Vergangenheit auszugehen, muss man eine zukunftssichere Breitbandstrategie an den Ansprüchen der mittleren Zukunft ausrichten.

So kommt das Internet nach Hause
Vorteil dieser Technik: Zu jedem Kunden führt ein Kabel. Allerdings sind die Bandbreiten beschränkt. Zudem nimmt die Übertragungsbandbreite mit der Länge des Kabels ab. Vorteil der Technik: Die Kabel liegen schon in der Erde und sie sind abgeschrieben - die Anbieter müssen nicht viel investieren.
Für Internetfernsehen in guter Qualität braucht man eine Verbindung mit acht Megabit pro Sekunde. Etwa die Hälfte der 30 Millionen deutschen Haushalte mit Internetanschluss haben derzeit eine langsamere Anbindung. Der Ingenieur Martin Fornefeld, dessen Beratungsfirma Micus auch für staatliche Stellen arbeitet, bewertet die Chancen von HD-Fernsehen aus dem Netz in Deutschland so. "Statistisch gesehen ist die Hälfte der Haushalte schon mal außen vor. Im Übrigen: Haben Sie zwei Fernseher zu Hause, brauchen Sie schon 16 Mbit/s."
"Beim HD-Fernsehen übers Internet ist die Hälfte der 30 Millionen Haushalte außen vor."
Die Hälfte der DSL-Kunden hat einen Zugang mit weniger als sechs Mbit/s, ein Fünftel der deutschen DSL-Nutzer surft im Schmalband mit weniger als zwei Mbit/s.
Das ist nicht zuletzt ein Wirtschaftsfaktor: Gerade in strukturschwachen Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern lassen sich Unternehmen heute schon deshalb nicht nieder, weil sie keinen ausreichenden Internetzugang erwarten können. Je mehr sich die Geschäftswelt digitalisiert, desto drängender wird das Problem.

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3. Deutschland steht im weltweiten Vergleich gut da, oder?Nein. Deutschland steht bei den tatsächlich gemessenen Bandbreiten sogar schlecht da. Die durchschnittliche Geschwindigkeit von sechs Megabit pro Sekunde für alle Internetanschlüsse in Deutschland ist sogar im Vergleich zum Flächenland USA nur Mittelmaß.

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4. Mit dem superschnellen V-DSL wird alles gut?Es wird kurzfristig vielleicht besser. Aber auf mittlere Sicht ist V-DSL keine Lösung. Es gibt ein technisches Problem: Die Bandbreite bei DSL ist durch das Kupferkabel beschränkt.

"Alle DSL-Techniken stoßen an die physikalischen Grenzen der Kupferdoppeladern."
V-DSL holt aus der alten Technik noch etwas mehr heraus. Ein Teil der Verbindung läuft über Glasfaser, doch auf der letzten Meile zum Haushalt liegt weiterhin Kupfer:

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DSL ist langsamer als andere Übertragungstechniken, zudem sinkt die Bandbreite mit der Kabellänge - ein Problem auf dem Land, wo oft große Entfernungen zwischen Kabelverzweiger und Haushalten liegen. Bei Glasfaser hingegen bremst die Entfernung nicht.
Diese Faktoren senken den Durchsatz
  • Bei ADSL und VDSL hängt die Übertragungsbandbreite vor allem von der Länge der Kupferleitung ab. Je weiter der Kabelweg vom DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer, die grauen Kästen am Straßenrand), desto niedriger die Bandbreite.
  • Für ADSL ist nach vier bis fünf Kilometern Schluss, bei VDSL schon bei 500 bis 800 Metern. Bei ADSL2+ gibt es 24 Mbit/s bei 0 Metern Leitungslänge, direkt hinter dem DSLAM. Die Bandbreite kann bei langer Leitung auch auf 0,5 Mbit/s sinken - aber das ist auf dem Land oft die einzige Alternative.
  • Bei Glasfaser-Anschlüssen ist die Durchsatzrate nicht durch die Länge der Leitung begrenzt.
Glasfaser ist auf mittlere und lange Sicht die überlegene Technik. Richard Sietmann vom Fachmagazin "c't": "Alle DSL-Techniken - von ADSL über VDSL2 bis zum Vectoring - stoßen an die physikalischen Grenzen der Kupferdoppeladern."
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Das zweite Problem bei V-DSL: Diese Technik nützt nicht nur eine veraltete Infrastruktur, sondern auch dem ehemaligen Monopolisten Deutsche Telekom. Die meisten Internetnutzer surfen über DSL - und dieser Markt ist fest in der Hand der Telekom:
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84 Prozent aller Breitband-Anschlüsse in Deutschland laufen über die alten Kupferleitungen, gut die Hälfte über die Deutsche Telekom. V-DSL dürfte die Marktposition der Telekom stärken. Denn der Konzern darf solche Anschlüsse exklusiv nutzen, muss die neue Technik nicht der Konkurrenz vermieten wie die bisherige DSL-Infrastruktur. Die Bundesnetzagentur hat diese Ausnahmeregelung gebilligt. Überspitzt formuliert: Die Telekom darf einen Teil ihres Kupfernetzes wieder monopolisieren.5. Warum läuft der Glasfaser-Ausbau in Deutschland so schlecht?
Die großen Provider investieren wenig in die Technik. Telekom-Chef René Obermann rief Anfang 2010 die "Gigabit-Gesellschaft" aus und versprach: Bis Ende 2012 schließt die Telekom bis zu vier Millionen Haushalte per Glasfaser ans Netz an.

"VDSL ist das letzte Aufbäumen der Kupfertechnologie, je besser die ausgereizt wird, desto später kommt Glasfaser."
Daraus ist wenig geworden: 360.000 Haushalte können einen Glasfaser-Anschluss bei der Telekom erhalten. Glasfaser ist in Deutschland Mangelware. Die Anzahl erreichbarer Haushalte ist von 2009 bis 2012 um gerade mal 290.000 gestiegen.

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Die Ausgaben für den Netzausbau der Provider sind seit vier Jahren konstant unter den Höchstständen von 2002, 2007, 2008. Dabei sind die Zinsen gerade niedrig, und der Bedarf an Bandbreite steigt:
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Die Deutsche Telekom investiert weniger als die Konkurrenz und setzt vor allem auf das Ausreizen ihrer DSL-Infrastruktur.Thomas Plückebaum vom Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) bilanziert: "Deutschlands Fluch und Segen ist die gute Kupferinfrastruktur der Telekom. VDSL ist das letzte Aufbäumen dieser Technologie, je besser die ausgereizt wird, desto später kommt Glasfaser."
6. Wie teuer wäre Glasfaser für ganz Deutschland?
Flächendeckender Glasfaserausbau bis ins Haus in Deutschland dürfte Milliarden kosten. 70 bis 80 Milliarden Euro wären nötig, schätzt zum Beispiel das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).

70 bis 80 Milliarden Euro würde flächendeckender Glasfaserausbau in Deutschland kosten.
Investitionen lohnen sich umso eher, je mehr Menschen in einer Region wohnen und je mehr Hauptverteiler dort stehen. Dieses Verhältnis visualisiert der Breitband-Investitionsindex: In den Metropolen sieht es gut aus, überall sonst schlecht bis miserabel.

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Das Ergebnis der Telekommunikationsregulierung in Deutschland bisher: In den Städten gibt es mehr Anbieter, und die Bandbreiten steigen. Auf dem Land gibt es wenig Breitband-Wettbewerb, kaum Ausbau. Thomas Plückebaum vom Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) bilanziert: "Die Telekom hat in großen Städten VDSL ausgebaut. In Köln, Hamburg, München gibt es Konkurrenz, da können Wettbewerber das Telekom-VDSL nur mit Glasfaser überholen. Auf dem Land sieht es ganz anders aus, da sind die Leute froh, wenn überhaupt jemand eine Alternative bietet."7. Glasfaser-Ausbau läuft in anderen Staaten sicher auch schlecht?
Nein. In vielen Staaten ist das Netz besser ausgebaut. Die Glasfaserquote ist in sehr vielen Ländern erheblich höher als in Deutschland, am höchsten in Skandinavien und einigen osteuropäischen Staaten.

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In Schweden, Lettland, Bulgarien oder Norwegen sind die Glasfaserquoten hoch - und das trotz teilweise schlechter Voraussetzungen.
Beim Glasfaserausbau hat Deutschland bessere Voraussetzungen und schlechtere Ergebnisse als Lettland, Bulgarien und Schweden.
Der Breitband-Investitionsindex für Europa bescheinigt Deutschland bessere Voraussetzungen für den Breitbandausbau als diesen Staaten. Der Index wird als Produkt von Einwohnern und Hauptverteilern pro Quadratkilometer für Stadt- und Landkreise berechnet.
Je mehr Einwohner und je mehr Hauptverteiler in einer Region stehen, desto günstiger und lukrativer ist die Aufrüstung (mehr Kunden, mehr bestehende Infrastruktur).

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8. Was kann man da nun tun?
Ideen für den Breitband-Ausbau
Am teuersten ist beim Glasfaserausbau das Aufgraben der Straßen. Es gibt deutlich günstigere Verfahren. Beim Microtrenching wird zum Beispiel der Asphalt aufgefräst und in einem Arbeitsgang das Glasfaserkabel in 20 bis 30 Zentimetern Tiefe verlegt. Gegen solche günstigen Verfahren lobbyieren Bauunternehmen, es gibt auch Widerstand in Kommunen.
Fazit: Der Ausbau ist bisher unzureichend. Die Zukunftstechnologie Glasfaser ist in Deutschland ein Nischenmarkt.
Wenn die Regierung Breitband-Internet als öffentliches Gut sieht, muss sie mehr tun.
Die Deutsche Telekom darf ihre Kupferleitungen unreguliert als VDSL2 vermarkten, für große Anbieter gibt es wirtschaftlich wenig Anreize, in unwirtschaftliche Gebiete zu investieren.
Die entscheidende Frage, um die sich die Regierung bisher drückt: Ist Breitband-Internet ein öffentliches Gut, gehört es zur Daseinsfürsorge?
Wenn es so ist, muss der Bund mehr tun.


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Quellen

Zur Umrechnung von MBit in Megabyte
Der Datendurchsatz bei Breitbandanschlüssen wird in Megabit je Sekunde angegeben. Das ist verwirrend, weil der Speicherplatz auf Datenträgern in Mega- und Gigabyte beziffert wird. Die Umrechnung ist eigentlich einfach: Acht Bit entsprechen einem Byte. Kompliziert wird die Umrechnung dadurch, dass bei den Speicherplatz-Angaben noch immer Binär-und Dezimalsystem (ausführliche Erklärung hier) durcheinandergebracht werden. Bei den Begriffen hilft die Tabelle unten, Heise bietet kostenlos einen guten Bandbreiten-Rechner, mit dem sich MBit je Sekunde leicht in Gibi- und Gigabyte je Minute oder Sekunde umrechnen lassen.

Wie viel MBit sind ein Megabyte?
StufeBitByte (dezimal)Byte (binär)
0811
18000 = 8 Kilobit (KBit)1000 Byte = 1 Kilobyte (KB)1024 Byte = 1 Kibibyte (KiB)
28000 KBit = 8 Megabit (MBit)1000 KB = 1 Megabyte (MB)1024 KiB = 1 Mebibyte (MiB)
38000 MBit = 8 Gigabit (GBit)1000 MB = 1 Gigabyte (GB)1024 MiB = 1 Gibibyte (GiB)
48000 GBit = 8 Terabit (TBit)1000 GB = 1 Terabyte (TB)1024 GiB = 1 Tebibyte (TiB)
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Mittwoch, 19. Juni 2013

Neuland INTERNET


und so eine Frau regiert eines der mächtigsten Industriestaaten der Welt man muss sich ja als Deutscher schämen für diese Frau
Ich finde das ist überhaupt nicht zum lachen sondern absolut peinlich !!!

Ausschnitt aus der Pressekonferenz von US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel am 19.06.2013.

Die Kanzlerin von Neuland

Angela Merkel sagt: "Das Internet ist für uns alle Neuland". Das ist eine haarsträubende Rechtfertigung für Überwachungsprogramme wie Prism, kommentiert Patrick Beuth.
Angela Merkel und Barack Obama bei der gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin
Angela Merkel und Barack Obama bei der gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin
Mit einem haarsträubenden Satz hat Angela Merkel das NSA-Überwachungsprogramm Prism gerechtfertigt: "Das Internet ist für uns alle Neuland, und es ermöglicht auch Feinden und Gegnern unserer demokratischen Grundordnung, mit völlig neuen Möglichkeiten und völlig neuen Herangehensweisen unsere Art zu leben in Gefahr zu bringen." Prism ist eines der umfangreichsten Überwachungssysteme, das bislang bekannt wurde. Und alles, was der Bundeskanzlerin bei der Pressekonferenz mit US-Präsident Barack Obama dazu einfällt, ist der Hinweis auf das "Neuland" Internet?
Wer es gut mit ihr meint, kann den Neuland-Satz als typischen Mutti-Moment abhaken. Es war einfach nicht die beste aller Gelegenheiten, um die Welt im Merkel-Duktus zu erklären.
Wer es weniger gut mit ihr meint, muss diesen Satz als dreisten Versuch des Schönredens ansehen: Das Internet ist Neuland für uns alle, da kann man ja auch mal bei der Überwachung desselben ein bisschen zu weit gehen – denn das ist es, was die Kanzlerin damit sagte. Als ob die jahrelange Überwachung durch einen ausländischen Geheimdienst damit irgendwie akzeptabler würde.
Man kann den Satz zudem als besonders bitteres Beispiel für die jahrelange Weigerung der Bundesregierung ansehen, sich konstruktiv mit der Technik auseinanderzusetzen.
PATRICK BEUTH
Patrick Beuth
Patrick Beuth ist Redakteur im Ressort Digital bei ZEIT ONLINE. Seine Profilseite finden Sie hier.
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Zur Erinnerung an "uns alle": Wir schreiben das Jahr 2013. Einer der wichtigsten Vorläufer des Internets, das Arpanet, ist 44 Jahre alt. Das World Wide Web, ein zentraler Dienst des Internets, den inzwischen die Mehrzahl der Deutschen (wenn auch oft nur zum Einkaufen) nutzt, ist 23 Jahre alt. Wer das als Neuland bezeichnet, betreibt Gegenwartsverweigerung.
In Merkels wenigen Worten spiegelt sich denn auch die ganze erbärmliche Netzpolitik der Bundesregierung. Eine Netzpolitik, die das Internet in erster Linie als Gefahrenquelle ansieht und wenn überhaupt, dann nur nachrangig als Chance.
Vorratsdatenspeicherung, Netzsperren, Bestandsdatenauskunft, Staatstrojaner, Leistungsschutzrecht und die ausbleibende Reform des Urheberrechts, der stockende Breitbandausbau, eine Stiftung Datenschutz ohne Datenschützer, die Blockade der EU-Datenschutzverordnung, die Weigerung, Netzneutralität gesetzlich festzuschreiben, die gescheiterte Selbstverpflichtung für soziale Netzwerke, sich an deutsches Datenschutzrecht zu halten und nun auch noch eingeplanter Ausbau der Internetüberwachung beim BND – so sieht die netzpolitische Bilanz Merkels nach zwei Legislaturperioden aus.
Angst ist ein schlechter Begleiter bei der Erkundung von Neuland. Es braucht auch mutige Pioniere, zumindest ein paar.
QUELLE: Patrick Beuth ist Redakteur im Ressort Digital bei ZEIT