Mittwoch, 29. Januar 2014

die EU ich habe sie so was von satt !

EU-Wahnsinn: es gibt eine EU-Schnullerkettenverordnung, die auf 52 eng bedruckten Seiten alles aus Brüsseler Sicht Erforderliche zur Schnullerkette festlegt. Seit über 10 Jahren beschäftigt sich die Kommission mit diesem Regelwerk. - Bisher ist aber noch kein Kind durch falsche Schnuller zu Schaden gekommen.
EU-Schnuller-Richtlinien? Mir egal! (Bild: www.schnullerkette.com)
 
Ja, es gibt sie wirklich! Die EU Schnullerkettenverordnung. Kein Lebensbereich, für den die Brüsseler Bürokraten nicht eine Verordnung herausgeben. Die EU mit ihren 300 Millionen Untertanen entwickelt sich immer mehr zu einem faschistischen Nanny-Staat, in der eine nicht gewählte Kommission den Menschen das Leben erschwert und den Alltag bis in den letzten Winkel totreguliert.  Nach Duschkopfverordnung, Glühbirnenverbot und Staubsaugerdrosselung haben die Brüsseler Bürokraten die Schnullerkette entdeckt. Hier gibt es nach Einschätzung der EU dringenden Regelungsbedarf.
Entstanden ist daraus die EU-Schnullerkettenverordnung. Diese umfasst 52 Seiten eng bedrucktes Papier  und schreibt in 8 Kapiteln mit jeweils bis zu 40 Unterpunkten alles aus Brüsseler Sicht Erforderliche zur Schnullerkette vor. Was sich wie ein Aprilscherz anhört ist tatsächliche bittere EU-Realität.
Über 10 Jahre beschäftigte sich die Kommission mit diesem Schnuller-Regelwerk, obwohl - wie die Behörde selbst einräumt - Unfälle durch Schnullerkettengebrauch so gut wie nicht bekannt sind.
Spielwaren-Herrsteller, die unter anderem auch Schnullerketten produzieren, stöhnen gegenüber dem Hamburger Abendblatt über die Verordnung: "Der staatliche Regulierungswahn ist völlig grotesk, erstickt jeden unternehmerischen Geist. Mit Schnullerketten, von denen europaweit Millionen Stück im Gebrauch sind, ist noch nie ein Unfall passiert".
Selbst die EU-Bürokraten geben dies zu und räumen im Vorwort der sogenannten Schnullerkettenverordnung ein: "Die Anzahl der Unfälle, die durch Schnuller verursacht werden, ist gering und Unfälle, die einen tödlichen Ausgang haben, sind so gut wie nicht bekannt."
Das hindert ordnungswütige Brüsseler Bürokraten jedoch nicht daran, die Schnullerschnur zu regulieren. So wird auf 52 Seiten beschrieben, wie Unfälle, die nie geschehen sind, verhindert werden können. Die neue Verordnung - wir vieles aus der EU-Bürokratenkammer - ist völlig grotesk und selbst für Schnuller-Experten kaum noch nachvollziehbar.
So heißt es im Unterpunkt 5.1.8.2, der die "freie Schnurlänge" bestimmt und der die aktuelle Verordnung gegenüber einer Version aus dem Jahr 1998 verschärfen soll: "Wenn eine Schnur (ausgenommen eine Befestigung formende Schnur) vor oder während den in 6.1.4.1. und 6.1.4.2. beschriebenen Prüfungen der Breite des Bandes so exponiert wird, dass es nicht mehr bedeckt ist, muss bei der Prüfung nach 6.1.4.4. die größte Gesamtlänge der freien Schnur (einschließlich aller zur Anbringung eines Ergänzungsteils benutzten Schnüre) 15 mm betragen ".
Aber es gibt nicht nur eine EU-Schnullerverordnung, sondern auch noch eine Spielzeugrichtlinie. Auszug aus der Schnullerschnur-Verordnung: "Wenn ein beliebiges Teil des Schnullerhalters, einschließlich eines Ergänzungsteils, einem Spielzeug ähnelt, muss der komplette Schnullerhalter zusätzlich den Anforderungen der Spielzeug-Richtlinie entsprechen."
Schöne neue EU-Welt. Noch nicht mal Babys bleiben von ihr verschont.
Quelle:  http://www.mmnews.de/index.php/etc/16709-eu-schnullerkettenverordnung

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